Im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse, wo wir uns am 14. Oktober mit der NaNoWriMo-Gruppe Köln/Bonn präsentieren (siehe www.nanowrimo.de), habe ich mich noch einmal intensiv mit meinem Projekt von 2006 befasst, das den Titel hat: “Der große deutsche Roman” (www.der-grosse-deutsche-roman.de).
Ich bin mir inzwischen sicher, dass ich die Geschichte erheblich umschreiben und Albert Alberti, den ausgelaugten Dichterfürsten, zur Hauptfigur machen muss. Für ihn ist die “Fallhöhe” viel größer als für meinen unbedeutenden Autor Georg Rubin.
Der neue Kurzinhalt von “Der große deutsche Roman” könnte wie folgt lauten:
Der alte Autor Albert Alberti fühlt sich seit dem Tod seiner Frau leer und ausgeschrieben. An seinem 77. Geburtstag verkündet er, sich aus dem Literaturbetrieb zurückzuziehen und seinen Millionen-Vorschuss zurückzuzahlen. Verleger Hanno Ulmen, der wirtschaftlich auf den Groß-Schriftsteller angewiesen ist, setzt alles daran, noch einen letzten Alberti als „Den Großen Deutschen Roman“ vermarkten zu können – selbst wenn dafür der Text eines anderen als Werk Albertis ausgegeben werden müsste. Lektorin Jelena Brandenburg findet ein geeignetes Manuskript: „So alt wie das Land“, unverlangt eingesandt von einem gewissen Georg Rubin aus Köln.
Welchen Textauszug ich auf der Buchmesse lesen möchte, das können Sie auf www.der-grosse-deutsche-roman.de nachlesen.
Und dann werde ich auf der Buchmesse sicher die Gelegenheit finden, auch den Kurzinhalt der “Millionenallee” vorzustellen, den ich mir hier noch einmal vergegenwärtige:
Ein gelangweilter Milliardärs-Sohn, der einem Betrug im Unternehmen seines übermächtigen Vaters auf die Spur kommt, wird in Köln niedergestochen und von einem Krüppel gerettet, der auf dem Melatenfriedhof wohnt. Die ungleichen Männer schließen Freundschaft und ziehen los, die Bösen zu entlarven, was sie letztlich zurück in die Familien-Villa führt.
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