Ein Kölner Bekannter, dem ich gestern meine “Romanidee in 50 Wörtern” schickte, antwortete per Mail:
Na, so richtige Identifikationsangebote bieten Sie mir da nicht (Milliardärs-Söhnchen, Obdachlose auf Melaten). Dennoch hört es sich nach einem vielversprechenden Plot an. Beim Stichwort “Mord in Kölner Innenstadt” wurde ich hellhörig …”
Auf die Obdachlosen auf Melaten will ich auf keinen Fall verzichten. Was ist mit der Hauptfigur? Wäre ein ganz normaler Charakter vielleicht stärker? Darüber muss ich nachdenken.
Von “Mord in der Kölner Innenstadt” war nicht die Rede, sondern davon, dass mein Held “in der Kölner Innenstadt niedergestochen” wird. Da muss ich präziser formulieren.
Wenn die 50 Wörter nicht zünden, wie soll das dann den 50.000 Wörtern gelingen?
Ein Kommentar
Noch eine Mail des oben erwähnten Bekannten:
“O Gott, nein! So habe ich das mit den »Identifikationsangeboten« gar nicht gemeint. Das war ausgesprochen direkt, persönlich und eher ironisch gemeint: Milliardärsöhnchen bin ich leider und obdachlos zum Glück nicht. Trotzdem kann ich mir eine sehr ereignisreiche und spannende Geschichte Ihres Buches anhand des kurzen Exposés vorstellen. Wenn man nur bedenkt, wer auf Melaten so alles rumliegt und in die Handlung einbezogen werden könnte …”
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